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Vereinschronik
Vereinschronik

Vereinschronik

Schon vor dem 1. Weltkrieg waren Sportbegeisterte bemüht einen Sportverein zu gründen, doch der Ausbruch des Krieges machte einen Strich durch die Rechnung.
Am 7. Mai 1921 war es dann soweit. Andres Otto, Karl Stoll, Oskar Jaud, Erich Hofmann, Gustav Hander, Karl Rothhaupt, Robert Sauerbrey, Fritz Landgraf, Ludwig Hander, Fritz Landgraf II, Johann Weh, Richard Rothhaupt, Willhelm Landgraf, Reinhold Wachs, August Landgraf, Ludwig Barthelmes, Karl Otto, Eduard Keim und Fritz Barthelmes gründeten den Turnverein Willmars.

Die Vereinsarbeit konnte beginnen. Das Bestreben bestand darin, die Tugenden des Turnvater Jahn zu pflegen. Andres Otto wurde mit der Führung beauftragt, der Verein wurde Mitglied beim Rhön Saale-Turngau. Ein Turnplatz wurde gebraucht. Die Gemeinde Willmars stellte das Grundstück "Lappicherrasen" — heutiger Sportplatz — zur Verfügung. Sie half auch bei der Beschaffung von Turngeräten mit einem Betrag von 500 Mark.
Die Turner übten fleißig und schon 1922 war der Willmarser Turnverein beim Stiftungsfest des Turnvereins Bettenhausen vertreten. Das eigene Stiftungsfest fand am 8. Mai 1923 statt.
Der Bau einer Turnhalle wurde 1923 besprochen. Die Gemeinde, um Unterstützung gebeten, versagte diese. Doch die Mitglieder gaben nicht auf. Bei einer Versammlung im September 1923 wurde die stolze Summe von 3.600 Mark hierfür gesammelt.
Noch im gleichen Jahr drohte der Verein durch die politischen Verhältnisse und die Inflation auseinanderzubrechen. Aber der in Turnkreisen und beim TSV Willmars unvergessene Turnbruder Karl Scheidler konnte mit einigen besonnen Mitgliedern den Bruch verhindern.
1924 wurde eine Fahne angeschafft, die am 11. Mai ihre Weihe erfuhr. Personalveränderungen zog der Wegzug von Andres Otto nach sich. Für ihn trat Hugo Rothhaupt an die Spitze des Vereins. Unter seiner Führung ging es unübersehbar aufwärts. Man war sogar soweit, 1930 das Gruppenturnfest abzuhalten.

Die politischen Verhältnisse des Dritten Reiches wirkten sich im Rahmen der Gleichschaltung für den Verein aus. Von 1934 bis 1946 kam jede Vereinstätigkeit zum Erliegen. Der 2. Weltkrieg riss eine große Lücke in die Reihen der Turner. Insgesamt 34 junge Sportler mussten Ihr Leben auf den Schlachtfeldern des Krieges lassen.

Doch es gab auch nach diesem Krieg wieder beherzte Männer, die den Verein 1948 wieder ins Leben riefen. Heinrich Will übernahm die Führung. Die Zeit des Fußballspielens kehrte in die Dörfer ein. So auch in Willmars, wo sich eine Fußballmannschaft gegründet hatte.
Es folgten mehrere Wechsel in der Führung des Vereins. Heinrich Will verzog und Otto Härder übernahm 1950 für zwei Jahre den Vorsitz. Gustav Hander wurde gewählt, der aber — wegen Krankheit — auch bald wieder aufgeben musste und den Posten an den Dorflehrer Helmuth Marquardt abtrat. Durch die Wahl zum 1. Vorsitzenden von Hugo Rothhaupt kam Ruhe in den Verein.
Das seit Jahren geplante Projekt "Bau einer Turnhalle" wurde unter seiner Regie in Angriff genommen und 1957 zum Abschluss gebracht. Nach seinem Rücktritt folgte Ludwig Barthelmes als Vorsitzender. Dieser begleitete das Amt bis 1964.
Mit dieser Zeit begann die Ära des heutigen Ehrenvorsitzenden Rudi Scheidler. Bis 1996, 32 Jahre lang, führte er den TSV Willmars durch alle Höhen und Tiefen. Er baut den Fußballplatz in den Jahren 1969 bis 1971 aus, vollzog den Anbau von Duschen und Umkleidekabinen in der Turnhalle. 1992 erfolgte der Umbau der Sporthalle zu einer Sportgaststätte. Selbst die Renovierung und Erweiterung des Sportplatzes fällt noch in seine Zeit.

Ab 1996 fungierte Marco Baumbach als Vorsitzender. Ihm oblag die Vollendung der Sanierungsarbeiten am Sportplatz. Außerdem wurde in Filke ein Trainingsplatz hergerichtet, der mit einer Trainingsbeleuchtung ausgestattet ist. 1998 wurde die Faschingsabteilung des TSV gegründet.
Im Jahre 2002 gelang der Aufstieg der Fußballer in die Kreisklasse, welche bis 2009 gehalten werden konnte. Das Multisportevent EXTREME MAN wurde in den Jahren 2004 bis 2006 dreimal ausgetragen. Lukas Storath war der Ideengeber zu diesem Spektakel. Mit viel Herzblut, Einfallsreichtum und einer ordentlichen Portion Mut konnte unser Verein weit über die Landkreisgrenzen für Aufsehen sorgen. Sogar regionale Fernsehteams waren zu Gast. Leider war der finanzielle Rahmen von unserem Verein nicht auf Dauer zu schultern.
Das Kinderturnen, sowie Tischtennis ist inzwischen fester Bestandteil unseres Sportangebotes.

Stephan Hartmann wurde 2005 zum neuen Vorstand gewählt. Aus persönlichen Gründen trat er im November 2006 vom Amt überraschend zurück, nach dem finanzielle Schwierigkeiten für Unruhe im Verein gesorgt haben. In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung wurde wieder Marco Baumbach an die Spitze des Vereines berufen.
Zur Optimierung der finanziellen Möglichkeiten wurde im Jahr 2008 ein Förderverein gegründet. Zweck des Vereines ist die Beschaffung von Sponsorengeldern und Einnahmen im wirtschaftlichen Bereich für den TSV. Die neueste Errungenschaft ist die Sparte Triathlon, welche 2009 gegründet wurde.

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